Schule
Schüler
Eltern
Lehrer
Unterrichtsfächer
Neuigkeiten
Gästebuch
Forum
Seitenplan
Suche
Service
Über unser Netz

An- und Abmelden

Passwort vergessen?





Die vier kantschen Fragen










Projekt Weltethos










"Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."

                         Immanuel Kant

 

 

 


Die Fachgruppe Ethik stellt sich vor...

 


1. Was ist Ethik?


Die Ethik ist ein Teilbereich der Philosophie.

Ob nun bewusst oder unbewusst, unserem Handeln liegt ein Ethos zugrunde - wir bezeichnen ihn auch als "inneren Kompass". Mit seiner Hilfe formen wir ein Bild, was wir für gut und schlecht, für richtig und falsch oder für anständig und verpflichtend halten. Es ist das Bild eines guten, moralisch wertvollen Lebens. Unsere Grundhaltung entwickelt sich aus Gewohnheiten, Überzeugungen, Erfahrungen und Bewertungen, Charaktereigenschaften und seelischen Eigenheiten.

Dieses gezielte (auch wissenschaftliche) Nachdenken über die Funktionsweise unseres "inneren Kompass" bezeichnet man als ETHIK.

 

Um Missverständnisse vorzubeugen:

Die ETHIK beansprucht nicht diesen Kompass durch Logik und Argumentation auszurichten, zu konstruieren, sondern sie geht von einem schon vorhandenem Wertebewusstsein aus.

ETHIK betreiben heißt in erster Linie sich mit den Mitteln der Vernunft Rechenschaft über die sittlichen Grundlagen des eigenen Urteilens und Handelns zu geben.

Wichtig ist es, nicht vordergründig erwünschtes Verhalten oder bestimmte ethische Einstellungen abzufordern, sondern das kritisch-diskursive Nachdenken über ethische Fragen so lange wie möglich offen zu halten und vorschnelle Urteile im Sinne der guten Sache zu vermeiden.


 

2. Inhalte des Ethikunterrichtes


Die Unterrichtsthemen in den Schuljahrgängen 5-10 sowie die Kursthemen in der Qualifikationsphase (Klasse 11/12) sind in vier Bereiche unterteilt, die sich an den vier kantischen Grundfragen der Philosophie orientieren.


  • "Was kann ich wissen?" In diesem ersten Themenbereich liegt der Schwerpunkt auf erkenntnis- und argumentationstheoretischen Grundlagen, die für die Orientierung in der Wirklichkeit von Bedeutung sind.

 

  •  "Was soll ich tun?" Ethische Werte und Normen sowie moralische Ansprüche stehen im Mittelpunkt des zweiten Themenbereiches. Ihre Bedeutung, Begründbarkeit und Beziehung zueinander werden in altersgerechten Problemfeldern exemplarisch erarbeitet.

 

  • "Was darf ich hoffen?" Im dritten Bereich werden Sinnangebote und Lebensorientierung aus Religion und Philosophie thematisiert.

 

  • "Was ist der Mensch?" Hier wird das Menschsein in vielfältigen Dimensionen philosophisch reflektiert.


 

3. Ziele des Ethikunterrichtes


Ethisches Handeln betrifft alle Menschen in vielfältigen Situationen, Tag für Tag. Wenn die Schüler im Ethikunterricht lernen sollen, dass überlegtes Urteilen, sittliche Werte sowie moralische und rechtliche Normen für die freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit ebenso bedeutsam sind wie für ein friedliches Zusammenleben der Menschen in der Gesellschaft und für den verantwortungsbewussten Umgang mit Natur und Umwelt sowie den Rechten zukünftiger Generationen, müssen die Lernziele dementsprechend ausgerichtet sein.   

Aus diesem Grund werden fachspezifische Kompetenzen ausgebildet: Methoden- und Sachkompetenz, Selbst- und Sozialkompetenz.

 

 


 Sach- und Methodenkompetenz:


(Hier nur eine Auswahl)

Die Schüler sollen anhand von Sachverhalten und Handlungssituationen ethische Probleme verstehen und herausarbeiten, Problemlösungen entwickeln, begründen und kritisch prüfen. Der Ethikunterricht soll sie befähigen eigene ethische Überzeugungen in Diskussionen mit Anderen zu entwickeln und argumentativ zu vertreten sowie ihre Denkergebnisse sachlich darstellen zu können.


 

Selbst- und Sozialkompetenzen:


(Hier nur eine Auswahl)

Die Schüler sollen hier ihre Interessen und Gefühle sowie die eigenen Wertvorstellungen erkennen, sprachlich verständlich machen und kritisch befragen. Besonders wichtig ist es die Situation und Überzeugungen Anderer zu erfassen, sich angemessen und kritisch damit auseinanderzusetzen und sie gegebenenfalls zu tolerieren (Empathie), soziale Verantwortung wahrzunehmen und zu reflektieren.


 

4. Bereicherung des Ethikunterrichtes


 

Um neben dem "normalen" Unterricht eine Anschaulichkeit zu bieten nutzen wir vielfältige Angebote aus der Region und darüber hinaus, z.B.

  • Besuch von Veranstaltungen der Evangelischen Akademie
  • Organisation von religionsphilosophischen Gesprächen
  • Besuch von Ausstellungen (z.B. Weltethos)
  • Vorträge zu ethischen Fragen
  • Zusammenarbeit mit dem Hospizverein
  • Verbindung zum Mehrgenerationenhaus
  • u.v.m



Letzte Änderung:  22:24 23.07.2016


Deutsch
Mathematik
Informatik
Englisch
Französisch
Spanisch
Latein
Russisch
Biologie
Physik
Chemie
Geographie
Geschichte
Sozialkunde
Astronomie
Wirtschaft
Rechtskunde
Kunst
Musik
Ethik
Religion
Psychologie
Sport


© LMG 2008


Besucher: 10622601
(seit 2.Mai 2008)