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Geschichte


Holocaust Mahnmal zählt 5000000 Besucher


Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas ist einer der meist besuchten Orte in Berlin. Unter dem Stelenfeld informiert eine Ausstellung über die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das NS-Terrorregime. Kulturstaatsministerin Grütters konnte jetzt die fünfmillionste Besucherin begrüßen.

Fünf Millionen Besucher im unterirdischen "Ort der Information" und unzählige mehr am Stelenfeld darüber: Das ist eine Erfolgsbilanz, die deutlich mache, dass das Denkmal im Leben der Berliner und der Hauptstadtbesucher seit nunmehr zehn Jahren einen festen Platz habe, freute sich Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

Sie begrüßte heute die fünfmillionste Besucherin in der Ausstellung: eine 18-jährige Schülerin aus Wittenberg. Die große Andrang sei aber auch der lebendige Beweis für das uneingeschränkt große Bedürfnis der Besucherinnen und Besucher, sich mit der nationalsozialistischen Barbarei auseinanderzusetzen, fuhr Grütters fort.

 

Artikel bitte weiterlesen unter:

www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/01/2016-01-22-besucherrekord-holocaust-mahnmal.html


Von Wittenberg nach Woodstock

Danke für die SUPER-REVUE im Rahmen der 1. Lutherfestspiele in Wittenberg...

Die bekanntesten Protestsongs der letzten 500 Jahre


jede Menge tolle Musik, Theaterszenen und ein wenig Bildung

geschrieben von Herrn Dr. Werner,


gesungen, getanzt und gespielt von

jeder Menge Schüler/inne/n unserer Schule am 26.09.2014/ 27.09.2014

im Theater Phoenix Wittenberg

(u.a. der BigBand des LMG, dem Tanzstudio Porwol,

sowie vielen anderen Vereinen und Schauspielern)














Ehrenbürger der Stadt Wittenberg an unserem Gymnasium

Zwischen Reichskristallnacht und Freiheitsstatue

Am 29.10.2013 durften die 10. und 12. Klassen einmal eine ganz andere Schulstunde im Rahmen des Geschichtsunterrichtes erleben.
Während des zweiten und dritten Unterrichtsblocks schilderte der gebürtige Richard Wiener seine Erlebnisse über die Judenverfolgung  während Hitler in Deutschland als "Führer" gefeiert wurde. Als Zeitzeuge berichtetet er über sein Leben als Jude in Wittenberg und wie er am eigenen Körper erfahren musste, was es heißt, ein Ausgestoßener der Gesellschaft zu sein. Sein schlimmster Moment seines bis dahin noch recht jungen Lebens war die Reichskristallnacht, in der sämtliche Wohnungen und Läden von Juden zerstört wurden und es zu zahlreichen willkürlichen Verhaftungen kam. Durch Glück schaffte seine Familie die Flucht über englische Verwandte nach Amerika, um dort ein neues Leben fernab Hitlers Rassenlehre zu führen. Selbst nach so vielen Jahren kam Herr Wiener beim Erzählen über die für ihn erlösende Freiheitsstatue im Hafen von New York den Tränen nahe und selbst den Schülern konnte man die Erleichterung seiner Ankunft in Amerika von den Gesichtern ablesen.
Nach seiner interessanten Lebensgeschichte durften die Schüler dem seit 2010 zum Ehrenbürger Wittenbergs ernannten Richard Wiener noch zahlreiche Fragen über die Zeit des Nationalsozialismus oder sein Leben in Amerika stellen.
Diese lehrreiche und interessante Geschichtsstunde wird es wohl in dieser Form nicht so schnell wieder geben und daher bedanken wir uns vielmals für Ihren Besuch Herr Wiener und wünschen Ihnen noch alles Gute.

 

 








Videochat mit den "Prinzen"





Am Donnerstag, den 19. Januar 2012, fand im Rahmen eines Schulprojekts des MDR ein Videochat mit Schülern der 10. Klasse des Luther-Melanchthon-Gymnasiums statt. Sinn und Zweck war dabei die Befragung von Zeitzeugen unter Verwendung von modernen Medien. Per Webcam oder per Textchat hatten die Schüler die Chance, Fragen zu stellen und DDR-Geschichte auch einmal anders kennenzulernen.

 

Gesprächspartner waren hierbei Peter Krumbiegel (76), welcher sich damals offensiv gegen die Sprengung der „Paulinerkirche“ Leipzig einsetzte, sowie sein Sohn Sebastian Krumbiegel (46), Sänger der ostdeutschen Band „Die Prinzen“. In Vorbereitung beschäftigten sich die Schüler mit den Themen „Universität in der DDR“ und „Rock-und Popmusik in der DDR“, welche auch gleichzeitig Grundlage des Chats waren.

 

Nach anfänglichen, technischen Problemen gelang schließlich die Verbindung und wir konnten das Interview gespannt auf den Bildschirmen beobachten.  Doch auch bundesweit bestand die Möglichkeit den Schulchat live auf der MDR – Homepage mitzuverfolgen.

 

Für uns Schüler war das Projekt nicht nur eine zusätzliche Informationsquelle, sondern hat auch gezeigt, dass E-Learning („elektronisch unterstütztes Lernen“) auch wirklich Spaß machen kann und somit eine große Bereicherung für den Unterricht darstellt.

 

Justine Wernicke, Klasse 10b    Luther– Melanchthon - Gymnasium


Das Projekt wurde entwickelt vom MDR. Weitere Informationen findet Ihr unter http://www.euregeschichte.de.

Das Projekt ist in die Fächer Geschichte, Musik und Informatik einzuordnen.


"Zug der Erinnerung" - Gegen das Vergessen

 

Der „Zug der Erinnerung“ machte auch auf dem Wittenberger Bahnhof Station! Er hält an den Bahnhöfen in Deutschland, von denen  man während der NS-Zeit jüdische Kinder, Sinti und Roma sowie Kinder von Eltern, die das Nazi-Regime bekämpften, auf ihre letzte Reise in die Vernichtungslager nach Osten schickte.

Auch wir Schüler der 12. Klasse des Luther- Melanchthon-Gymnasiums waren auf dem Wittenberger Bahnhof im „Zug der Erinnerung“, sahen Dokumente und Aufnahmen, die von den Verschleppten geblieben sind! Für uns bedrückende Dokumente: Fotos lachender Kinder in der Schule mit Freunden, mit ihren Eltern und Geschwistern – und Fotografien der Stationen ihres letzten Weges in den Tod.

Damit sind auch für uns diese Eindrücke im „Zug der Erinnerung“ Mahnung gegen das Vergessen!

 









Exkursion nach Wörlitz





Auch  in diesem Jahr fuhren wieder alle 8. Klassen  in den Wörlitzer Park, der auch  als „Grünes Lehrbuch der Aufklärung“ bezeichnet wird . Damals, wie heute sollten die Menschen sich im Park entspannen und von der Natur lernen. Schon zu Zeiten des Fürsten Franz von Anhalt –Dessau, der in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts den Park errichten lies, war der Eintritt kostenlos.

 

 

 

Bei der Führung wurde das Motto“ das Schöne mit dem Nützlichem verbinden“ mehr als deutlich. Zum Beispiel schön wachsende Nutzpflanzen, wie die Kartoffel auf den Feldern im Park. Dieses Feld war leider schon abgeerntet.

 

 Alle 8.Klassen wissen, wovon die Rede ist, wenn es um das Thema Wörlitz im Geschichtsunterricht geht. Alle 5. – 7. Klassen werden es noch erfahren. Aber alle Klassen werden auch das Vergnügen haben, eine Arbeit im Anschluss an die Exkursion anfertigen zu dürfen ,die entweder wie in diesem Jahr eine Zeitung oder  die Jahre davor ein Plakat, ein Infoblatt oder ein Vortrag waren.

 

 

Dieses Jahr war das Wetter bei den meisten Klassen gnädig, es regnete nicht .

So hat uns dieser Tag in Wörlitz Spaß gemacht. Keine Schule, dafür aber viele neue Eindrücke vom Park und Schloss gewonnen, wie zum Beispiel am Warnstein (links im Bild) oder (unten im Foto) am Wurzelhäuschen.

 

 


"Drei Kastanien-Verlag"




...Gerhart Böttcher stellte sein Tagebuch eines Luftwaffenhelfers und Kriegsgefangenen 1944-1945 " vor, welches im Drei-Kastanien-Verlag erschienen ist. Es nahmen alle Schüler der 10.Klassen im Rahmen des Geschichtsunterichtes an dieser Veranstaltung teil. Sie folgten eine Zeitstunde den Ausführungen des damaligen Schülers des Melanchthon-Gymnasiums. Thematisiert wurden Luftalarme, Alltag der Zivilbevökerung, die drohende Niederlage der Wehrmacht und vieles mehr.


"Zeitensprünge"



Jugendgeschichtstag in Halle

Diszipliniert und angepasst, Jugend in der DDR

Mit diesem Thema setzten wir uns auseinander. Im Januar werden wir unsere Arbeitsergebnisse auch in der Schule präsentieren.

 

In den vergangenen Wochen haben wir uns im Rahmen des Geschichtsprojektes „Zeitensprünge“ intensiv mit der Befragung von Zeitzeugen über die siebziger und achtziger Jahre beschäftigt. Im Folgenden analysieren wir die geführten Interviews unter bestimmten Gesichtspunkten. Hi

Im Haus der Geschichte führten wir das erste Gespräch mit

Herrn Thomas Glaubig, welcher im Jahre 1957 in Lutherstadt Wittenberg geboren wurde. Durch die christliche Erziehung seiner Eltern und seiner Antihaltung gegen die FDJ wurden ihm viele Steine in den Weg gelegt. So wurde er zum Beispiel nicht zum Abitur zugelassen, obwohl er der Zweitbeste seiner Klasse war. Selbst in seine Stasiakte durften wir Einsicht nehmen.

Unser zweiter Zeitzeuge, Herr Wolfram Hellwig, erzählte uns allerlei Geschichten von den gelegentlichen Besuchen bei seinen Westverwandten und von seiner Vorliebe für Waffen. Wie durften uns einige Originale, darunter Schallplatten und Einwegdosen, ansehen.

 

Neben diesen Interviews befragten wir auch privat unsere Familien.

Herr Jack Mentz, Sohn eines Polizisten und einer Lehrerin, berichtete über seine Erfahrungen in einer Familie zu leben, die eng mit dem Staat verbunden war. Zum Beispiel durfte er zu Hause kein Westfernsehen anschauen, nur gelegentlich hörte er bei seinen Großeltern den „Schlager der Woche“ im Radio.

Das Ehepaar Metzner dagegen erzählte viel von den Problemen ihrer Kinder in der Schule, welche diese in der betrachteten Zeit besuchten. Da Herr Metzner Pfarrer war, wurden ihnen viele Steinen in den Weg gelegt.

 

Auch unsere Eltern, Großeltern, Trainer und Lehrer gaben bereitwillig Auskunft, so dass wir uns ein vielseitiges Bild dieser Zeit machen konnten.

 

Durch die Erfahrungen unserer Befragten konnten wir selbst Erkenntnisse für uns gewinnen. Auf Grund der vielseitigen Schilderungen lernten wir die Vergangenheit aus den verschiedensten Sichtweisen kennen.

Wir bedanken uns bei den Interviewten für ihre Zeit, Offenheit und Mühe.

Maria Ahnicke 12a



Treffen mit Zeitzeugen



Treffen mit Herrn Wiener (82 Jahre) am 27.09.2009 im Rahmen des Geschichtsunterrichtes mit Frau Tischer.
Ausführliche Berichte folgen. Die Fotos sind von Christian Wegert.


Geheimdienstmann plaudert aus dem Nähkästchen




Michael Moar, Überlebender des Holocaust und später Agent beim israelischen Mossad sprach in unserem Gymnasium über sein Leben.

Michael Moar war vermittelt durch die Flick-Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz. Der Zeitzeuge  berichtete am 31.08.2009.

Er berichtet über seine Familie, seine Flucht und die furchtbaren Erlebnisse des Holocaust.

Unseren Schülern wurden viele Fragen beantwortet.

Ausführliche Berichte folgen.



Letzte Änderung:  23:57 01.08.2017


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